Kamera vs. LiDAR: Zonenüberwachung
Eine besonders schwierige und kostspielige Angelegenheit ist die Sicherung von teurer Ausrüstung. Darunter fallen beispielsweise eine Millionen Euro teure Turbine auf einer Bohrinsel oder ein hochpreisiger Sportwagen auf dem Parkplatz eines Showrooms.
Sicherheit beginnt in diesem Fall schon bei der präventiven Erkennung und Abwendung von Bedrohungen, um das Risiko einer Beschädigung des Eigentums möglichst gering zu halten.
Hier erweisen sich LiDAR-Sensoren als besonders nützlich, denn sie ermöglichen die Objekterkennung sowie Überwachung eines Objekts in einem spezifischen Bereich mit hoher Genauigkeit und in Echtzeit. Durch ihre robuste Konstruktion funktionieren die Sensoren auch nachts und bei extremen Wetterbedingungen einwandfrei, wodurch Falschalarme minimiert werden.
So funktioniert es:
Um das Objekt, in unserem Fall zum Beispiel ein Sportwagen, lässt sich ein Sicherheitsbereich aufziehen. Dieser fungiert als „No-Go-Zone“. Wenn Objekte innerhalb dieses definierten Bereiches erkannt werden, wird im Sicherheitssystem ein Alarm ausgelöst.
Zur ersten Abschreckung von Eindringlingen kann auch eine ergänzende Schutzvorrichtung installiert werden. Hierzu zählen unter anderem Kameras, Scheinwerfer oder Alarme.
Auch aus der Datenschutzperspektive bietet LiDAR erhebliche Vorteile: Die LiDAR-Sensoren erfassen keine personenbezogenen Daten. Die 3D-Daten sammeln anonymisierte Informationen, die keine Identifizierung von Personen zulässt.